Das K&A Psychodrama®
beantwortet die grundlegende Frage:
Warum?
Will Marketing einen Einfluss auf das Verhalten und die Markenwahl des Konsumenten haben, dann muss es die ursächlichen rationalen und emotionalen Motive des Kaufverhaltens kennen und verstehen. Diese scheinbar so selbstverständliche Aufgabe stellt Marketing und Marktforschung jedoch vor Probleme.
Es gibt mehrere Kommunikationsprobleme mit dem Verbraucher, die mit herkömmlichen psychologischen Methoden nicht zuverlässig lösbar sind.
1. Der Konsument will nicht sagen, was ihn bewegt.
Häufig hemmen ihn z. B. soziale Normen und persönliche Ängste.
2. Er weiß nicht, was ihn bewegt.
Die Gründe für ihr Konsumverhalten sind den meisten Menschen überhaupt nicht bewusst.
3. Er kann nicht artikulieren, was ihn bewegt.
Der Verbraucher ist im wahrsten Sinne des Wortes "sprachlos".
Bei herkömmlichen Methoden steht man somit immer vor der Schwierigkeit, dass der Befragte über verbale Äußerungen nur sehr oberflächlich seine Kaufmotivation ausdrückt. Das K&A Psychodrama® ist eine Technik, die das emotionale Erleben durch "Fragen, ohne zu fragen" tiefgreifend erforscht, nach außen sichtbar und damit nachvollziehbar macht.
Ein K&A Psychodrama® mit ca. 10 Probanden dauert 8 Stunden und lässt die Anwendung verschiedenster explorativer Techniken zu. Das K&A Psychodrama® integriert dabei die wichtigsten Datenerhebungsmethoden Befragung, Beobachtung und Experiment in einem Forschungsinstrument. Uns ist kein anderes Verfahren bekannt, das so zuverlässig die emotionalen, sozialen und rationalen Motive und Benefits sowie Hemmschwellen für Produkte und Marken herausarbeiten kann. Das K&A Psychodrama® hat sich in über 500 Anwendungen im In- und Ausland bewährt. (weiterführende Informationen finden Sie hier).
Neu: Das K&A Psychodrama 2.0 addiert zum bisherigen Vorgehen eine stärkere Zukunftsfokussierung. Bisher haben wir im Schwerpunkt die Verwendungsmotivation aufgeklärt, also WARUM sich die Menschen wie verhalten. Psychologisch interessiert uns nun zusätzlich, was Menschen mit ihrem Verhalten erreichen wollen. Wobei hilft also die Kategorie- und Markenverwendung? Und gemeinsam mit den Teilnehmern suchen wir nach Wegen, was die Marke machen muss, damit sie das Verhaltensziel noch besser erfüllt und andere Alternativen verdrängt. Überspitzt formuliert schauen wir etwas weniger in den Rückspiegel (warum haben Sie die Marke verwendet) sondern stärker in die mittelbare Zukunft: „Wobei soll Ihnen die Marke zukünftig helfen?“. So entstehen konkrete Insights, die ‚future proof‘ sind.
Die klassischen qualitativen Marktforschungs-Techniken wie Einzel-Explorationen, Tiefeninterviews, Experten-Interviews, Gruppendiskussionen haben ihre eigene Berechtigung und werden von uns eingesetzt, wenn sie zur Lösung von Fragestellungen hinreichend sind.
