Handys: Marke und Optik sind die wichtigsten Auswahlkriterien
Aktuelle Umfrage von Konzept & Analyse zeigt: Für rund 40 Prozent
der Befragten sind Hersteller und Aussehen beim Handykauf
entscheidend
Nürnberg, 7. November 2008 – Mobiltelefone sind aus unserer Gesellschaft nicht
mehr wegzudenken. Derzeit gibt es in Deutschland mehr Handys als Bundesbürger.
Das bedeutet, dass viele Deutsche nicht nur ein, sondern gleich mehrere
Mobiltelefone besitzen. Doch was sind die wichtigsten Auswahlkriterien beim
Kauf eines neuen Handys? Das überraschende Ergebnis: Bei den meisten Konsumenten
(39 Prozent) entscheiden der Markenname und das Design darüber,
welches Handy sie erwerben. Erst an zweiter Stelle steht die Funktionalität des
Telefons. So machen 31 Prozent der Befragten ihre Kaufentscheidung von der
technischen Ausstattung des Handys abhängig. Lediglich 16 Prozent der Konsumenten
finden es am wichtigsten, dass das Mobiltelefon möglichst günstig ist
beziehungsweise sie bei einem Vertragsabschluss nichts dazu bezahlen müssen.
Das ergibt eine aktuelle Umfrage des Nürnberger Marktforschungsunternehmens
Konzept & Analyse unter 400 Befragten, die gemeinsam mit dem Online-Panel-
Betreiber Respondi AG durchgeführt wurde.
Auswahlkriterien variieren nach Geschlecht und Alter
Besonders interessant: Marke und Optik sind für Frauen noch wichtiger als für
Männer (Frauen: 41 Prozent, Männer: 36 Prozent). Männer wiederum begründen
ihre Entscheidung beim Handykauf stärker mit der technischen Ausstattung des
Telefons (Frauen: 28 Prozent, Männer: 35 Prozent).
Die Jugend entscheidet nach Marke, die Senioren nach Funktionalität
Für Jugendliche haben der Herstellername und das Aussehen im Vergleich mit
den älteren Altersgruppen die weitaus größte Bedeutung beim Kauf eines
bestimmten Mobiltelefons. Über die Hälfte der 14- bis 17-Jährigen (52 Prozent)
macht ihre Kaufentscheidung von diesen beiden Aspekten abhängig.
Bei den Befragten über 60 Jahre entscheidet dagegen vor allem die Funktionalität
beziehungsweise eine möglichst unkomplizierte Handhabung (39 Prozent)
des Telefons über den Kauf.
„Es zeigt sich, dass die Ausstattungsschlachten, die sich Samsung und Nokia
liefern, viele Käufer nicht erreichen. Geradezu genial erscheint dagegen der Weg
von Apple: lieber ein Handy für alle, als viele Handys für wenige. Auch
BlackBerry ist es bisher gelungen, seine Kunden vor zu hoher Entscheidungskomplexität
zu bewahren“, kommentiert Ralph Ohnemus, Vorstandsvorsitzender
von Konzept & Analyse, die Zahlen.
Über Konzept & Analyse:
Konzept & Analyse gehört mit über 30 Mitarbeitern zu den führenden Unternehmen im
Bereich der qualitativen Marktforschung und ist seit 20 Jahren für namhafte Markenartikler
aus allen Branchen sowie für Verbände, Finanz- und Versicherungsdienstleister
und Medienunternehmen tätig. Sie zählen zu den Experten im Bereich der BestAger
Forschung. Alle Projekte werden von Marktforschungsspezialisten und erfahrenen
Marketingexperten gemeinsam betreut. Einer der Schwerpunkte des Instituts liegt auf der
Konsum- und Motivforschung. Auf der Basis des MarkenMonopol-Konzepts wurden
Methoden wie das Psychodrama oder die MOT-Wirkungsanalyse entwickelt. Damit
können die ursächlichen rationalen und emotionalen Gründe und Motive für das
Kaufverhalten erhoben werden, an denen die Standardmarktforschung scheitert. Die
Wirksamkeit der eigenen Methoden wurde in knapp 100 verschiedenen Märkten und
Produktkategorien bewiesen.
Über Respondi:
Die Respondi AG ist ein junges Unternehmen mit Sitz in Köln und als Feldinstitut im
Bereich internetbasierter Marktforschung spezialisiert. Als Anbieterin internationaler
Online-Access-Panels in acht europäischen Ländern führt die Respondi AG Online-
Befragungen für namhafte nationale und internationale Marktforschungsinstitute durch.
Die Respondi als eigenständige Aktiengesellschaft wurde 2005 gegründet.
Weitere Informationen:
Ralph Ohnemus, Vorstandsvorsitzender
Konzept & Analyse AG
Kinkelstraße 12 / 90482 Nürnberg
Telefon 0911/99 542-0
ralph.ohnemus@konzept-analyse.de
www.konzept-analyse.de
Tchoko Souga
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