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Jeder Dritte kann auf ARD und ZDF verzichten

Nürnberg, 5. März 2008 – Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sollen die Deutschen mit einem freien und unabhängigen Fernseh- und Hörfunkprogramm versorgen. Doch nur wenige Bundesbürger wollen für die Informationsvielfalt von ARD und ZDF bezahlen. Lediglich 10 Prozent der Deutschen überweisen gerne die monatlichen Gebühren für die Öffentlich-Rechtlichen und betrachtet die Höhe
des GEZ-Beitrags als angemessen. 90 Prozent der Bürger hingegen ärgern sich über diese Gebührenpflicht. Das ergibt eine aktuelle Umfrage des Nürnberger Marktforschungsunternehmens Konzept & Analyse unter 1.000 Befragten. Anlass zur Befragung gab Ende Januar die Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF), die Rundfunkgebühren zum 1. Januar 2009 um 5,6 Prozent auf 17,98 Euro je Gerät und Monat anzuheben. Die Umfrage zeigt: Mehr als ein Drittel der befragten Deutschen (36 Prozent) glaubt, das Modell eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks sei überholt. Sie geben an, auf das Programm von ARD und ZDF gut und gerne verzichten zu können und daher ihre GEZ-Gebühren nur ungern zu überweisen. Weitere 36 Prozent der Befragten äußern ihren Unmut darüber, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten trotz Gebühren Werbung schalten. Daher sei es aus ihrer Sicht ungerecht, für ein solches Angebot zahlen zu müssen. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) schätzt zwar das Programm von ARD und ZDF, empfindet die GEZBeitragssätze jedoch als sozial unverträglich.

Die große Onlinebefragung wurde im Februar 2008 von dem Panel-Anbieter
Respondi im Auftrag von Konzept & Analyse durchgeführt. Das Respondi-Panel
verfügt derzeit über 55.000 aktive Teilnehmer in Deutschland. Dadurch ist eine
breite Meinungsvielfalt garantiert.

PRESSEINFORMATION

Über Konzept & Analyse:
Konzept & Analyse gehört mit über 30 Mitarbeitern zu den führenden Unternehmen im
Bereich der qualitativen Marktforschung und ist seit 20 Jahren für namhafte Markenartikler
aus allen Branchen sowie für Verbände, Finanz- und Versicherungsdienstleister
und Medienunternehmen tätig. Das Unternehmen war maßgeblich beteiligt am Erfolg
zahlreicher Markenartikler wie Beck’s, Langnese, Jever, Landliebe oder Wrigley’s Extra.
Alle Projekte werden von Marktforschungsspezialisten und erfahrenen Marketingexperten
gemeinsam betreut. Einer der Schwerpunkte des Instituts liegt auf der Konsum- und
Motivforschung. Auf der Basis des MarkenMonopol-Konzepts wurden Methoden wie das
Psychodrama oder die MOT-Wirkungsanalyse entwickelt. Damit können die ursächlichen
rationalen und emotionalen Gründe und Motive für das Kaufverhalten erhoben werden,
an denen die Standardmarktforschung scheitert. Die Wirksamkeit der eigenen Methoden
wurde in knapp 100 verschiedenen Märkten und Produktkategorien bewiesen.

Über Respondi:
Die Respondi AG ist ein junges Unternehmen mit Sitz in Köln und als Feldinstitut im
Bereich internetbasierter Marktforschung spezialisiert. Als Anbieterin internationaler
Online-Access-Panels in acht europäischen Ländern führt die Respondi AG Online-
Befragungen für namhafte nationale und internationale Marktforschungsinstitute durch.
Die Respondi als eigenständige Aktiengesellschaft wurde 2005 gegründet.


Weitere Informationen:

Ralph Ohnemus, CEO
Konzept & Analyse AG
Kinkelstraße 12 / 90482 Nürnberg
Telefon 0911/99 542-0
ralph.ohnemus@konzept-analyse.de
www.konzept-analyse.de

Tchoko Souga / Cornelia Müller
Klenk & Hoursch Partner für Public Relations
Hedderichstraße 108 / 60596 Frankfurt am Main
Telefon 069 719168-19
tchoko.souga@klenkhoursch.de